Rezept zum Einkochen: Aronia-Zwiebel-Apfel Chutney

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Hier geht’s zum Rezept:

https://tanzdurchschweden.wordpress.com/2016/09/09/rezept-zum-einkochen-aronia-zwiebel-apfel-chutney/

 

(NL) Tipps von Joan

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Joan haben wir beim Tanzen kennen gelernt. Irgendwo, bei irgendwelchen Balfolkfestivals. Gesehen haben wir uns schon sehr oft. Wahrscheinlich auch schon miteinander getanzt, aber vorgestellt und bekanntgemacht wurden wir 2016 im Januar in Prag.
Hier kommen die Tipps von Joan zu den Niederlanden:

 

Über welches Land schreibst Du? 

Holland/die Niederlande. Was ist es jetzt eigentlich: Offiziell sind nur zwei der zwölf Provinzen Holland, aber „Die Niederlande“ hört sich schon ein bisschen zu überkorrekt an für mich, obwohl ich nicht aus einer der beiden Provinzen komme. Außerdem ist „Holland“ einfacher zu sagen als „die Niederlande“. Die Sprache ist Holländisch oder Niederländisch. In Flandern (Belgien) spricht man dann aber wieder Flämisch oder Niederländisch, aber bestimmt kein Holländisch!

 

1. Welches ist dein Lieblingsbuch?

Beim Lesen bin ich irgendwie bei den Kinderbüchern stecken geblieben, die sind aber genial.
Annie M. G. Schmidt ist die weitaus bekannteste Schriftstellerin von Kinderbüchern. Mit ihren Büchern ‚Jip en Janneke‚ haben schon einige Ausländer Niederländisch gelernt, weil die Sätze einfach sind.
Meine Lieblingsschriftstellerin ist Tonke Dragt. Welches Buch weiß ich nicht genau, vielleicht ‚De Zevensprong‚. Es handelt von einem Lehrer der Grundschule, der Geschichten erzählt und eine Kreuzung von sieben Wegen. ‚De Zevensprong‚ ist eigentlich ein holländisches Kinderlied/ein Kindertanz, der auch im Buch vorkommt.

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Auf Deutsch heißt das Buch:
Das Geheimnis des siebten Weges

 

2. Was ist dein Lieblingslied?

Obwohl man, glaube ich, eigentlich der Meinung ist, dass man einfach nicht auf Niederländisch singt, mag ich die Lieder von Boudewijn de Groot sehr. Seine besten Lieder sind aber schon aus den 60er und 70er Jahren, zum Beispiel ‚Verdronken vlinder‚:

 

3. Was ist dein Lieblingsfilm?

Gibt es gute niederländische Filme?? Hm, ‚Zwartboek‚ (Drama) vielleicht oder ‚Alles is liefde‚ (Komödie). Der letztere ist vielleicht nicht so sehr gut, aber interessant, weil es in ihm um das typische niederländische Phänomen vom „Sinterklaasfeier“ handelt.

 

4. Was ist dein Lieblingsessen?

Holländer können nicht kochen und so viel Traditionelles haben sie nicht, außer Andijviestamppot. Es ist ein Kartoffelbrei mit Endivie, den man warm isst. Das Rezept gibt es hier: http://holland-erfahren.de/blog/2009/andijvie-stamppot-rezept/

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Holländer haben aber die Tradition, Palatschinken (Pannenkoeken) mit allem Möglichen zu essen. Süß oder salzig: mit Zucker, Zimt, Käse, Schinken, Pilzen… Es lohnt sich, mal in ein Pannenkoekenrestaurant zu gehen und sich einen zu bestellen.

 

5. Einen Satz in deiner Sprache:

Het is een Nacht!

Ein erstaunter Ausruf: Das ist [ja] eine Nacht…!
und zugleich der Titel von dem Lied, welches alle Holländer auswendig mitsingen können 😉

 

6. Warum sollten Menschen nach Holland kommen?

Sollten sie nicht, die Niederlande sind nicht interessant. Wenn schon, in die West- oder Nordniederlande, um sich die absolut flache Fläche von Feldern anzusehen und die Kanäle mit ihren Häusern in Städten wie Amsterdam oder Utrecht.
Aber wenn sie dann doch gekommen sind, dann sollten sie sich ein Rad ausleihen und Radfahren. Das ist das echte Hollanderlebnis.

(CH) Tipps von Tobi

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Wir haben Tobi beim Folkstanzwirbel in Hamburg kennen gelernt. Jawohl, in Hamburg. Inzwischen ist es seine temporäre Wahlheimat.
Eigentlich hatte ihn eine gute Freundin beim Couchsurfen getroffen. Er war Gastgeber in der Schweiz und sie auf der Durchreise. Und da der Tobi manchmal ein verrückter Typ und ziemlich musik- und tanzbegeistert ist, hat er uns in Hamburg besucht. Dann wurde er besucht, dann hat er wieder besucht, dann hin und dann her und dann hat er sich dafür entschieden, in Hamburg zu wohnen. Er war beim Winterwirbel eine feste Größe und zusammen haben wir so einiges auf die Beine gestellt.

Er kommt jedoch ursprünglich aus der Schweiz. Auch er hat bei dem Projekt „Tipps von den Locals“ mitgemacht. Und zwar für die Schweiz.

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

„Der neue Berg“ von Franz Hohler ist einfach schön!

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Etwas klassischer „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf.

Ganz allgemein kann ich Martin Suter sehr empfehlen. Da lernt man die eine oder andere Befindlichkeit der Schweizer kennen.

 

2. Was ist dein Lieblingslied?

Dynamit von Mani Matter oder

Bärndütsch von Götz Widmann. Er ist zwar in Heidelberg aufgewachsen, inzwischen aber Wahlschweizer. In seinem Lied thematisiert er das Mundartensongwriting. Wie er schon ganz richtig beschreibt, ist es für die Schweizer schwieriger einen schweizerdütsch sprechenden Hochdeutschen, als einen Hochdeutsch sprechenden Hochdeutschen direkt zu verstehen.

 

 

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Die Schweizermacher

 

4. Welches Essen aus deinem Land / deiner Region isst du am liebsten?

Gipfeli.

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5. Mit welchem Satz in deiner Sprache kann man einen Einheimischen beeindrucken?

Man spricht in der Schweiz auch so etwas wie Deutsch. Dies aber in ca.58 Dialekten, die sich gegenseitig nicht alle verstehen.

Man kann’s aber überall mit „Grüäzi/ Griässäch/ Tschou“ (so ähnlich, wie das „Moin“ der Norddeutschen) oder „Adiä“ (=Tschüss) versuchen.

 

6. Warum sollten Leute in dein Land / deine Stadt reisen?
Oh… Die Berge, die Berge. Mehr braucht’s nicht.

Unsere Vorbereitung auf den Tanz durch Asien 2016

Recherche über die Länder

Wo fahren wir dort eigentlich hin? Was erwartet uns dort? Was genau passiert dort jetzt eigentlich? Was muss man gesehen haben?
https://tippsvondenlocals.wordpress.com/

 

Zwischenmiete

Wir haben uns eine Zwischenmiete für unser Zimmer organisiert, damit wir mehr Geld für die Reise zur Verfügung haben.

 

Unterlagen

Alle wichtigen Unterlagen haben wir jeweils bei unseren Schwestern untergestellt. Sie haben die inklusive einer Vollmacht zur Vertretung so lange aufbewahrt, wie wir unterwegs waren. Somit wären wir jederzeit an wichtige Dokumente gekommen, falls wir sie unterwegs gebraucht hätten. Zusätzlich haben wir eine Kopie bzw. einen Scan von den wichtigsten Dokumenten in unsere Dropbox (s.u.) geladen, um sofort online darauf zugreifen zu können.

Unsere Vorlage der Vollmacht sah so aus: https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/09/05/vollmacht-zur-vertretung/

 

Dropbox

Wir haben einen Dropboxordner erstellt, in den jeweils die Eltern und Geschwister Einsicht hatten. In der Box haben wir folgendes hinterlegt:

  • Fotos von Reisepass, Ausweis und Impfpass
  • elektronische Flugtickets
  • eine Liste von Botschaften, Krankenhäusern, Sicherheitsnummern (Polizei, Kartensperrnummer usw.)
  • Telefonnummern von uns und von jeweils den Elternpaaren und den Geschwistern, sodass sich im Notfall alle gegenseitig informieren können

 

Postumleitung

Da Anne noch wichtige Post erwartete, haben wir eine Umleitung geschaltet. Kostet ein paar Euro, aber dafür hat man dann die Post bei der Person, die sich vertretungsweise darum kümmert.

 

Reisepass

Anne hat ihren Reisepass verlängert, weil er in absehbarer Zeit auslaufen würde. Bei der allgemeinen Abhakliste gilt zu beachten: Es sollten mindesten 6 freie Seiten sein, wenn man länger reisen geht.

 

Passbilder

Jonas hatte noch ein paar alte, aber Anne hat sich neue Passbilder machen lassen. Für den Fall, dass man welche bei Landeseintritten benötigt, ist es immer gut, mindestens zwei Passbilder parat zu haben. Eine herrliche Gelegenheit, einmal die günstigen Fotoautomaten am Bahnhof auszuprobieren.

 

Visa-Karte

In Deutschland reicht meistens eine normale EC-Karte/ Maestro-Karte. In SOA benötigt man eine Visakarte. Anne hatte schon eine Visa-Karte. Jonas hat sich bei der DKB ein Konto eingerichtet. Das ging schnell und unkompliziert. Damit kann man sehr vielen ATMs/Bankautomaten auf der ganzen Welt umsonst Geld abheben.

 

Auslandskrankenversicherung

Jonas hat dafür bei google Auslanskrankenversicherung und Vergleich eingegeben. Am besten mal schauen, wo es eine günstige gibt. Wie gut eine Versicherung ist, wird man eh erst im Fall der Fälle erfahren. Also am besten die Kommentare anderer Versicherter lesen und vergleichen.

 

Impfungen

Wir haben uns mit unserem Hausarzt abgesprochen, welche Impfungen wann und wie Sinn machen. Wir haben unser Reisevorhaben und die Reiseroute beschrieben und daraufhin hat er uns einen Vorschlag der Impfungen gemacht. Als neutrale Informationsquelle kann man das Robert-Koch-Institut hinzuziehen.

 

Routenplanung

Wir haben uns mehrfach und lange damit beschäftigt, wir wir nun eigentlich reisen wollten. Am Ende hatten wir die ganz grobe Route zusammen. Das hat uns, im Nachhinein betrachtet, sehr gut dabei geholfen, die Unterstrecken zu planen.
Das war unsere Route:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/hinundweg/

 

Visum beantragen

Nachdem wir geklärt hatten, wohin wir reisen, haben wir uns darüber informiert, in welches Land man spontan einreisen kann (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Philippinen) und für welches Land man im Vorab ein Visum benötigt (Myanmar) und haben eben dieses beantragt.

Dabei muss man dringend die jeweilige Dauer von den Visa on arrival abchecken. Und manchmal benötigt man bei der Einreise einen Nachweis der termingerechten Ausreise, meistens in Form eines Rückflugtickets. Das kann einem einen Strich durch Rechnung machen, wenn man ganz spontan unterwegs sein will. Von anderen Reisenden haben wir aber gehört, dass sie oft kein Ausreiseticket hatten und trotzdem in das Land gelassen worden sind.

 

Flüge buchen

Wir haben die großen Flüge im Vorfeld gebucht (HH-BKK-HH; Yangon – HCMC). Da wir einen Laptop mitgenommen hatten, haben wir die kürzeren Flüge unterwegs gebucht. Einige Reisende haben alle Flüge ganz kurz vorher gebucht und behaupten, dass frühes Buchen einem nicht unbedingt billigere Tickets zusichert und dass man oft auch ganz kurz vorher echte Schnäppchen abfassen kann. Hier sollte man auf sein Sicherheits- bzw. Risikobedürfnis hören und sich auf sein Glück verlassen.

 

Erstes Hotel buchen

Für die erste Nacht nach dem Ankunftstag haben wir ein Hostel gebucht. Wir sind zwar ausgezogen, um das große Abenteuer zu erleben, aber das sollte nicht erst am ersten Tag beginnen. Verschlafen und kaputt vom Flug in einer fremden Stadt noch ein Hostel suchen zu müssen, ist vielleicht nicht das schönste Erlebnis. Unsere Empfehlung in Bangkok: SUK11.

 

Packen

(Mückenschutz, Mückennetz, Sonnenschutz…) Es muss an so vieles gedacht und noch einiges gekauft werden, sodass wir uns inklusive Planungsabend mehrere Tage Zeit gelassen haben, um die Einkaufsliste abzuhaken  und Dinge bei Freunden auszuleihen.
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/17/packliste-fuer-suedostasien/

 

Mentale Vorbereitung und körperliches Training

Nichts ist wichtiger, als dass man sich auch mental und körperlich auf ein Land vorbereitet:

https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/13/vorbereitung-auf-die-asienreise/

Public Relations

Sollte mal wieder die nächste Reise ins Haus stehen, sind wir gern dazu bereit, mit Unternehmen oder Destinationen zu kooperieren. Eine unverbindliche E-Mail ist schnell geschrieben. Anschließend einigen wir uns bzgl. der Konditionen.

 

Beispiele einer möglichen Zusammenarbeit:

  • Individuelle Blogger- und Recherche-Reisen
  • Produktetest während der Reise (Gebrauchsgegenstände, Restaurants, etc.)
  • Erlebnistest (z. B. Touren, Hotels, Flugrouten, Parks etc.)
  • Affiliate-Marketing

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung und freuen uns auf die Kontaktaufnahme.