(BE) Frederik

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Wir haben Frederik, wie so viele auch, beim BalFolk-Tanzen kennen gelernt. Wir haben ihn zwar auf vielen Festivals kennen gelernt, aber es dauerte nicht lange, da hat er uns schon oft beim Folkstanzwirbel besucht. Er war immer ein verrückter Vogel, der bereit war große tänzerische Improvisationen auszuprobieren.

Auch Frederik hat sich bereit erklärt, an unserem Projekt teilzunehmen. Hier sind seine Tipps für Belgien.

1. What is your favourite book from an author from your country?:

There is a comicline I like the most. It is called „De boeboeks“ Pit en Puf van Marc de Bel.

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2. Which song or which band do you like the most?:

Elanor

https://www.youtube.com/watch?v=kHC02Pv62WA
3. Which movie from your country is your favourite?:

Les Barons

This movie is playing in belgium but it is french language.  Unfortunately I‘ ve found only a trailer with belgique subtitles. Maybe there is also a movie with english language.

https://www.youtube.com/watch?v=3xp2Q1F3bIs

4. What is your favourite dish?:

It is „Stoofvlees met Frieten“ (auf deutsch: Rindfleisch-Eintopf mit Pommfrites). My favourite way is to combine it with mayonaise.

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Hier haben wir ein Rezept gefunden für Menschen, die es nachkochen wollen.

http://www.kochbar.de/rezept/195445/Stoofvlees-met-frietjes.html

5. With which phrase could we surprise locals?:

Twee pintjes en ne cola, alstublieft.

Zwei Bier und eine Cola, bitte.

6. Why should we travel to your country/state/region?:

There are some cities you have to visit:

Gent: Nice old innercity, with a stronghold to get an overview of the city. Most things can be visited by feet.
Nice scottisch Pub with lots of whisky – Glenngarry (not easy to find)

Bruges: Of course you have to watch the movie „In Bruges“ (auf deutsch: “Brügge sehen und sterben”). There are plenty of websites where you can find the shooting-places. (Zum Beispiel hier: http://www.filmtourismus.de/brugge-sehen-und-sterben/)

Antwerp has nice museums too.

Diksmuide: To learn a bit about the belgian worldwar history it’s nice to visit the Flanders Fields museum in Diksmuide, together with ‚de dodengang‘ trenches. Diksmuide is western of Bruges.

But my favourite place is the sea. I like to have long walkaways on the beaches. There is not a single spot I could recommend. Just go there and feel the wind.
7. Do you have any other tipps for visitors of you country?

Hedre is one nice tip:

Use-IT Maps. https://www.use-it.travel/home
Different cities have a center where you can find maps with extra things to see.

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(GE) Tipps von Merabi

 

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Merabi haben wir beim Folkstanzwirbeln kennen gelernt. Er kommt eigentlich aus Georgien, wohnt aber schon seit einigen Jahren in Hamburg. Merabi ist ein ganz besonderer Mensch. Er hat sich am Anfang sehr zurück gehalten und hat sich lange Zeit nicht getraut mitzutanzen. Stattdessen hat er sich an den Rand gesetzt und sich die wechselnden Formationen der Gruppen- und Kreistänze angesehen. Er wollte einfach nur zusehen. Inzwischen gehört er fest zum gewohnten Tanzinventar.
Merabi ist Künstler.
Lebenskünstler und aber auch einer, der es geschafft hat, über einen langen Umweg in Deutschland Kunst zu studieren. Das Schönste mit Merabi ist, an langen Abenden in der mobilen Sauna, der Zunderbüchse, über das Leben zu philosophieren.

Auch Merabi hat sich bereit erklärt, an unserem Projekt mitzumachen. Was er über sein Land zu erzählen hat, kann man hier lesen:
1. Was ist dein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch ist „Der Recke im Tigerfell“.

Der Autor ist Shota Rustaveli.

Es gehört zum Weltdokumentenerbe, weil es schon so alt ist. Es beschreibt den Landesmythos von Georgien.

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2. Was ist dein Lieblingslied?

Suliko“ so heißt das Lied. Es ist ein altes Liebeslied, was von Akaki Zereteli geschrieben wurde. Es war das Lieblingslied von Josef Stalin. So alt ist das Lied schon.

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Ein guter Film ist „ცისფერი მთები ანუ ტიანშანი“ oder „Blue Mountains

Auf deutsch heißt der Film: „Eine unwahrscheinliche Geschichte“ Einen deutschen Trailer habe ich leider nicht gefunden.

4. Welches Essen aus deinem Land isst du am liebsten?

Natürlich das Käsebrot. Auf Georgisch nennen wir es „Imeretian Khachapuri“

Eigentlich esse ich alles andere aus Georgien auch sehr gerne :))

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5. Mit welchem Wort in deiner Sprache kann ein Reisender die Einheimischen beeindrucken?

Die Sprache ist so schwer, dass die Einheimischen sich freuen, wenn ihr z.B. nur „hallo“ auf Georgisch schafft. Gamarjoba heißt das Wort.

6. Warum sollen Menschen in dein Land reisen?

Na, weil das Land schön und die Natur sehr unterschiedlich ist. Es gibt alles, was man braucht. Von Meer bis Bergen ist alles vorhanden. Es ist wichtig, dass alles in der Nähe ist. Besonders das Essen ist sehr lecker.

Die Einheimischen sind sehr nett. Die glauben, dass ein Gast von Gott kommt oder geschickt wird. Also muss man ihm alles anbieten, was man hat.

Und oooh, manno, der Wein ist sooo toll.

Versucht einfach mit einem Einheimischen nach Georgien zu reisen oder versucht einfach mehr Kontakt mit den Einheimischen im Land zu haben, so kann man das Land viel besser kennenlernen.

(CH) Tipps von Tobi

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Wir haben Tobi beim Folkstanzwirbel in Hamburg kennen gelernt. Jawohl, in Hamburg. Inzwischen ist es seine temporäre Wahlheimat.
Eigentlich hatte ihn eine gute Freundin beim Couchsurfen getroffen. Er war Gastgeber in der Schweiz und sie auf der Durchreise. Und da der Tobi manchmal ein verrückter Typ und ziemlich musik- und tanzbegeistert ist, hat er uns in Hamburg besucht. Dann wurde er besucht, dann hat er wieder besucht, dann hin und dann her und dann hat er sich dafür entschieden, in Hamburg zu wohnen. Er war beim Winterwirbel eine feste Größe und zusammen haben wir so einiges auf die Beine gestellt.

Er kommt jedoch ursprünglich aus der Schweiz. Auch er hat bei dem Projekt „Tipps von den Locals“ mitgemacht. Und zwar für die Schweiz.

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

„Der neue Berg“ von Franz Hohler ist einfach schön!

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Etwas klassischer „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf.

Ganz allgemein kann ich Martin Suter sehr empfehlen. Da lernt man die eine oder andere Befindlichkeit der Schweizer kennen.

 

2. Was ist dein Lieblingslied?

Dynamit von Mani Matter oder

Bärndütsch von Götz Widmann. Er ist zwar in Heidelberg aufgewachsen, inzwischen aber Wahlschweizer. In seinem Lied thematisiert er das Mundartensongwriting. Wie er schon ganz richtig beschreibt, ist es für die Schweizer schwieriger einen schweizerdütsch sprechenden Hochdeutschen, als einen Hochdeutsch sprechenden Hochdeutschen direkt zu verstehen.

 

 

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Die Schweizermacher

 

4. Welches Essen aus deinem Land / deiner Region isst du am liebsten?

Gipfeli.

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5. Mit welchem Satz in deiner Sprache kann man einen Einheimischen beeindrucken?

Man spricht in der Schweiz auch so etwas wie Deutsch. Dies aber in ca.58 Dialekten, die sich gegenseitig nicht alle verstehen.

Man kann’s aber überall mit „Grüäzi/ Griässäch/ Tschou“ (so ähnlich, wie das „Moin“ der Norddeutschen) oder „Adiä“ (=Tschüss) versuchen.

 

6. Warum sollten Leute in dein Land / deine Stadt reisen?
Oh… Die Berge, die Berge. Mehr braucht’s nicht.