(CH) Tipps von Tobi

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Wir haben Tobi beim Folkstanzwirbel in Hamburg kennen gelernt. Jawohl, in Hamburg. Inzwischen ist es seine temporäre Wahlheimat.
Eigentlich hatte ihn eine gute Freundin beim Couchsurfen getroffen. Er war Gastgeber in der Schweiz und sie auf der Durchreise. Und da der Tobi manchmal ein verrückter Typ und ziemlich musik- und tanzbegeistert ist, hat er uns in Hamburg besucht. Dann wurde er besucht, dann hat er wieder besucht, dann hin und dann her und dann hat er sich dafür entschieden, in Hamburg zu wohnen. Er war beim Winterwirbel eine feste Größe und zusammen haben wir so einiges auf die Beine gestellt.

Er kommt jedoch ursprünglich aus der Schweiz. Auch er hat bei dem Projekt „Tipps von den Locals“ mitgemacht. Und zwar für die Schweiz.

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

„Der neue Berg“ von Franz Hohler ist einfach schön!

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Etwas klassischer „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf.

Ganz allgemein kann ich Martin Suter sehr empfehlen. Da lernt man die eine oder andere Befindlichkeit der Schweizer kennen.

 

2. Was ist dein Lieblingslied?

Dynamit von Mani Matter oder

Bärndütsch von Götz Widmann. Er ist zwar in Heidelberg aufgewachsen, inzwischen aber Wahlschweizer. In seinem Lied thematisiert er das Mundartensongwriting. Wie er schon ganz richtig beschreibt, ist es für die Schweizer schwieriger einen schweizerdütsch sprechenden Hochdeutschen, als einen Hochdeutsch sprechenden Hochdeutschen direkt zu verstehen.

 

 

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Die Schweizermacher

 

4. Welches Essen aus deinem Land / deiner Region isst du am liebsten?

Gipfeli.

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5. Mit welchem Satz in deiner Sprache kann man einen Einheimischen beeindrucken?

Man spricht in der Schweiz auch so etwas wie Deutsch. Dies aber in ca.58 Dialekten, die sich gegenseitig nicht alle verstehen.

Man kann’s aber überall mit „Grüäzi/ Griässäch/ Tschou“ (so ähnlich, wie das „Moin“ der Norddeutschen) oder „Adiä“ (=Tschüss) versuchen.

 

6. Warum sollten Leute in dein Land / deine Stadt reisen?
Oh… Die Berge, die Berge. Mehr braucht’s nicht.