(SE) Tipps von Jonas und Henrik

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Das ist der Grund, warum Jonas vom normalen Jonas zum Großen Jonas geworden ist.

Die Eltern, Christine und Benni, sind vor einiger Zeit nach Schweden gegangen. Christine ist die Cousine von Anne und wir haben sie in Schweden besucht.
Die Kinder Henrik und Jonas sind hier geboren. Sie haben zwar deutsche Eltern, sind aber in Schweden geboren und somit waschechte Schweden. Deswegen zählen sie für uns auch als Lokals.

Zum Zeitpunkt der Befragung ist Henrik 6 Jahre und Jonas 3 Jahre alt.

Hier sind ihre Tipps:

 

1. Habt ihr ein Lieblingsbuch, beziehungsweise, welches Buch lest ihr gerade zum Einschlafen?

Henrick erzählt: „Jaaa, es ist Petterson und Findus ‚Ein Feuerwerk für den Fuchs‘. In dem Buch bauen Petterson und Findus ein Huhn aus einem Luftballon, damit der Fuch sich mächtig erschrickt, wenn er es beißt. Und Findus soll als Gespenst aus dem Baumhaus sausen und ein riiiesen Feuerwerk machen. Und dann kommt der Jäger, der…“

„psssssst….“, sagt der große Jonas. „Wir wollen den Leuten doch nicht zu viel verraten!“

2. Welches ist euer Lieblingslied?

Es ist :Du käre lille snickerboa

Lautsprachlich: Dü schäre lille nickebua

Titellied von Michel aus Lönneberga, der hier in Schweden in echt Emil heißt. Aber als das Buch heraus kam, gab es in Deutschland schon Emil und die Detektive. Deswegen musste man sich damals einen anderen Namen für den Figurenschnitzer ausdenken. Und was liegt da näher, als der sehr schwedentypische Name „Michel“. Eigentlich ist dieser Name überhaupt nicht schwedentypisch. Aber inzwischen hat sich so bei uns eingeprägt, dass man bei dem Namen Michel automatisch an den Jungen mit der Suppenschüssel auf dem Kopf denken muss.

https://www.youtube.com/watch?v=IVHkr4pGD0A

 

3. Gibt es einen Film oder eine Serie, die ihr gucken dürft?

Pippi Langstrumpf auf schwedisch jeden Sonntag abend

 

4. Was ist denn euer Lieblingsessen?

Da sich die beiden diesmal gar nicht einig sind, haben wir einfach beides aufgeschrieben:

 

köttbullar med stuvade makaroner:

 

und

 

Falukorv:

Benni erzählt, dass die Wurst laut Überlieferung aus Falun kommt. Die Stadt im 16. und 17. Jahrhundert eine Bergwerkstadt, wo viele deutsche Arbeiter gelebt haben. Damals gab es natürlich noch keine Stahlseile. Stattdessen wurden Lederseile hergestellt. Und zwar aus Ochsenhaut. Aus dem Fleisch wurde die „Schwedenwurst“ hergestellt.

 

5. Gibt es einen Satz, mit welchem man die Schweden beeindrucken kann?

Wenn man auf nordschwedisch zustimmt, muss man scharf die Luft zwischen den zusammengebissenen Zähnen einziehen, so dass ein Zischlaut entsteht.

oder

låt oss göra en fika

lautsprachlich: lot us joraen Fika

auf Deustch: Lass uns eine Kaffeepause machen

 

Aber Christine sagt, dass es eigentlich heißt: „Ska vi fika?“ und heißt so viel, wie: „Sollen wir eine Kaffeepause machen?“

 

6. Warum sollen die Menschen nach Schweden kommen?

Wegen unserer Natur und weil es hier so schön ruhig ist. Außerdem kann man ganz viel Angeln und sehr leckere Blaubeeren finden. Neulich mit Mama und Papa haben wir sogar Pfifferlinge im Wald gefunden. Dann gab es eine sehr leckere Pilzpfanne.

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Tipps von Rein

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Rein hat vor vielen Jahren begonnen, die Häuser aus Astrid Lindgrens Büchern im Kleinformat nachzubauen. Was als Spielidee für seinen Sohn Robert gedacht war, wurde bald ein richtiger Erfolg. Seit 20 Jahren kann man nun schon in Maditas Haus, in Bullerbü oder in der Villa Kunterbunt übernachten.
Neben dem Hotel gibt es einen Kanuverleih, von wo aus wir auf dem wunderschönen Fluss Stangan gepaddelt sind. Rein und Robert haben uns bezüglich unserer Route sehr kompetent beraten und hatten immer Zeit für ein paar nette Gespräche. Also haben wir auch Rein unsere sechs Fragen gestellt.

 

 

 

Hier geht’s zum Artikel:

https://tanzdurchschweden.wordpress.com/2016/09/09/tipps-von-rein/