Packliste für Südostasien

Natürlich haben wir uns wie verrückt auf diese Reise vorbereitet. Wir haben Ratgeber in analoger und elektronischer Form gewälzt. Wir haben 100 Leute gefragt. Wir haben am Ende aber vor allem unsere eigene Packliste gemacht.

Hier sind ein paar Dinge, die wir unbedingt gebraucht haben und einige Sachen, die wir unbedingt hätten zuhause lassen sollen.

Neben all dem üblichen Rucksackinterieur haben wir hier unsere Kuriositäten aufgelistet:

Von uns auf jeden Fall benötigt:

Mückennetz  – Überall, wenn man sich unsicher ob der Mückenplagerei fühlt, kann man mit 2 bis 3 Handgriffen das Netz im Raum befestigen. Zusätzlich sollte man an Sicherheitsnadeln und Schnur denken. Meistens finden sich jedoch genügend Befestigungspenökel im Raum.

Taucherbrille/Schnorchel – In vielen Resorts oder Hostels kann man sich so etwas ausleihen. Aber zum einen kostet das Geld und zum anderen haben wir solches Gerät oft bei Couchsurfern benutzen können, die am Strand gewohnt haben.

Universalstecker – hilfreich, wenn möglichst klein.

Longyi/Strandtuch – Tja, für einen Longyi müsste man jetzt nach Myanmar oder Sri Lanka reisen, aber ein Strandtuch ist zum kurztemporären Umwickeln und zum längertemporären Draufliegen ziemlich praktisch.

dünner Schal – Im Flugzeug, im Bus oder ganz selten auch mal abends wird es doch mal frisch, allerdings nur so kühl, dass ein Pullover oder eine Jacke übertrieben scheint. Ein dünner Schal ist da genau das Richtige. Man kann sich hieraus auch sehr gut einen Sonnenschutzturban wickeln. Desweiteren kann man sich mit einem dünnen Tuch die Schultern vor der Sonne schützen.

Enge Unterhosen – Herzlichen Gruß an die Männerwelt. Wenn man sich 24 Stunden in feuchtwarmem Klima bewegt, sind enge Unterhose auf jeden Fall den weiten Boxershorts vorzuziehen.

Feuchte Hygienetücher – Wenn man sich den ganzen Tag in einer staubigen und smoggigen Großstadt bewegt, kann es sehr angenehm sein, wenn man sich bei Café-Pausen den Schweiß und den Staub aus dem Gesicht wischen kann. Sicherlich kein supernotwendiges Accessoire, sondern vielmehr ein kleiner Luxusartikel, damit man in der Hitze noch ein wenig weiter durchhält.

Buchstabensuppe – der salzig wässrige Begleiter bei jedem Durchfall.

Gesundheitstees – Sei es, dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat, dass man Bauchschmerzen hat oder dass man sich manchmal auf eine gustatorische Heimreise begeben möchte. Diese kleinen Beutelchen nehmen nicht viel Platz weg und helfen doch ungemein.

USB-auf-Mikro-USB-Stick – Unser kleiner Helfer hat das Übertragen und Speichern von handygemachten Fotos ermöglicht.

Mückenschutz – Wir hatten Nobite dabei. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass von dem Spray nichts auf die Schleimhäute gelangt. Also am besten vor der Tür einsprühen.

Annes ultimative Klotasche – In vielen Orten in Südostasien gibt es kein Klopapier. Wer keine Lust hat, sich mit der Klodusche abzuspritzen, sollte daher für den Fall der Fälle immer ein Stück eigenes Klopapier bzw. feuchte Intimpflegetücher dabei haben. In einer kleinen handlichen Klotasche kann man je nach Bedarf Folgendes verstauen: Klopapier, Hygienetücher, ein Stückchen Seife (am besten in einer kleinen Dose), einen Tampon, eine Slipeinlage, Intimpflegetücher, feuchte Tücher fürs Gesicht, evtl. einen kleinen Kamm, evtl. ein Haargummi, eine Kopfschmerztablette usw.

 

Zum Couchsurfen:

Postkarten/Reisevisitenkarten – Wir haben manchmal einen kleinen Dankeschöngruß in der Wohnung versteckt. Dort haben wir zusätzlich unsere Blogadresse und/oder einen Facebookkontakt draufgeschrieben.

Spaghetti/Instanttomatensoße – Wenn man etwas mitbringen möchte, aber keine Zeit zum Einkaufen findet, kann man sich so etwas bereit halten und seine Gastgeber mit etwas Selbstgekochtem verwöhnen. Natürlich nur, wenn man noch Platz im Rucksack hat.

Seidenschlafsack – Nicht jeder Gastgeber kann ein frischbezogenes Bett anbieten. Ein eigener Schlafsack macht jeden Reisenden zum pflegeleichten, unkomplizierten Gast.

Freundschaftsbänder – oder Souvenirs von unterwegs sind nette Mitbringsel oder kleine Dankeschöns. Wir hatten immer einen Schwung davon in der Hosentasche und haben die jetzt auf der ganzen Welt verteilt.

 

Auf jeden Fall nicht:

Socken – Wir haben insgesamt 6 Paar Socken zuviel mitgenommen. Wir hatten nämlich insgesamt 9 Paar Socken mit. Ehrlich gesagt haben wir in 4 Monaten Asien überhaupt nie Socken getragen. Man braucht ein Paar Socken, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen und dann erst wieder auf dem Rückweg.
Anne hatte noch ein Paar Wollsocken dabei, welche sich auf längeren, klimatisierten Fahrten bewährt haben.

Schuhe – Geschlossene Schuhe haben wir benötigt, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen. Ansonsten nie. Falls man in den Dschungel geht, machen geschlossene Schuhe Sinn. In den Städten, am Strand oder sonst überall ist man mit Flipflops sehr gut beraten;
und die kann man sich sehr günstig an jeder Ecke kaufen.

Wandersandalen – haben wir überhaupt nie gebraucht. Alle Wege, auch die Wandertouren, sind weitestgehend Flipflop-fähig. Wenn man doch eine mehrtägige Dschungel-Trekkingtour plant, sind knöchelhohe Wanderschuhe mit A-Profil angebracht.

Reisezahnbürste – Diese zusammensteckbare oder zusammenklappbare Variation einer Zahnsäuberungsmaschine ist sehr teuer und spart letztendlich nur einen miniminimini Platz ein. Zahnbürsten gibt es überall in den Supermärkten zu kaufen.

Glänzender Schmuck – In vielen Ländern wird vor Straßendieben gewarnt, die einem die Glitzerdinger direkt aus den Ohren reißen. Ungeachtet dessen, ob sie damit verletzen oder nicht. Dezenter Schmuck oder gar keiner ist hier angebracht.

Schminkzeug – verwischt nur beim Schwitzen. Gerade beim Langzeitreisen macht wohl jeder irgendwann die Entdeckung, dass man sich seit 3 Wochen nicht mehr im Spiegel betrachtet hat. Schminken wird zur Nebensache.

Geschenkideen

Da zieht jemand los. Macht sich auf in die große, weite Welt.
Bewundernswert.
Erstaunlich.

Aber man kann diesen Jemand doch nicht einfach so ziehen lassen!
Man muss ihm/ihr doch etwas mitgeben! Nur was?
Jeder Reisende versucht ja natürlich, möglichst leichtes Gepäck mitzunehmen.
Wir haben hier mal unsere Hochlichter zusammengestellt.

Leider bekommen wir für die Werbung kein Geld, deswegen sind alle Webadressen als Beispiele anzusehen. Dafür haben wir die Bilder aber von den Seiten geklaut und sie hier zur allgemeinen Veranschaulichung ausgestellt.

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Karmapillen

 

Karmapillen

http://www.liebeskummerpillen.de/products/in-kleine
n-dosen-gutes-karma

Sollte es im Urlaub (zu zweit) mal brenzlig werden oder gibt es schwierige Situationen, die man meistern muss oder schon gemeistert hat, dann kann man sich eine dieser Pillen kognitiv“einwerfen“. Amüsanterweise verraten sie einem besser als jeder Glückskeks, wie es einem geht. Außerdem sind sie winzig klein und passen sogar (statt der Kopfschmerztablette oder so) in die Handtasche.

Abreißblock

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Den haben wir von Jonas Geschwistern mit auf den Weg bekommen.

Am besten ein Ringbuch in DIN A6, da kann man an der Seite den Stift befestigen und abgearbeitete Zettel abreißen und entfernen, so behält man immer den Überblick. Uns hat ein solcher Block auf der Reise u.a. dreifach genützt:
* erstens zur Verständigung (Wie beim Activityspielen kann man unbekannte Wörter durch Bilder darstellen. Je nach Zeichenkünsten versteht das Gegenüber, was man sagen will.),
* zweitens als Verhandlungshilfe (Die eigenen Preisvorschläge aufschreiben, das wirkt rigoros.),
* drittens kann man hier auch sein zukünftiges Hotel und sonstige Adressen aufschreiben und dem Taxifahrer direkt unter die Nase halten. (So umgeht man unnötige Missverständnisse.)

 

152814_Raetselbuch_xxlRätselblock

Immer, wenn man mal irgendwann irgendwo warten muss, tut ein Rätsel ganz gut. Auch wenn einem das Heimweh im Blute pocht, ist es schön, ein paar Kreuzworträtsel in der Muttersprache zu lösen. Ein paar Seiten tun es zur Not auch.

 

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Falls man die Hülle verloren hat, kann man den Schlafsack auch in einen Strumpf stopfen

Seidenschlafsack

www.sleepinsilk.de

Ist das Hostelbett doch mal nicht suuuuperfrisch bezogen oder wird es in der Nacht doch etwas frischer, hilft ein Seidenschlafsack.
Auch, wenn man mal spontan oder geplant bei Freunden oder Couchsurfern schläft, ist ein Bett nicht immer garantiert. Mit eigenem Schlafsack ist man da nicht nur bequem gebettet, sondern auf jeden Fall auch ein unkomplizierter Gast.

254519_a_eco_star_nextorchStirnlampe

Produktbeispiel von Globetrotter

Herrje. Dort in den Ländern, wo man so als Rucksackreisender vorbeikommt, gibt es hier und da mal Stromausfall. In manchen Gegenden gibt es nachts überhaupt keine Beleuchtung. Da ist eine Stirnlampe durchaus sinnvoll.
Wenn man im Dorm schläft, nervt man mit Stirnlampe niemanden, wenn man nachts noch was in seinem Rucksack suchen oder lesen möchte.

 

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2 in 1. Für uns war das sehr praktisch.

USB auf Micro USB – Stick

irgendwo bei Google gefunden

Wahrlich unverzichtlich für alle, die ihr Handtelefoniergerät mit Fotografierfunktion nutzen. So einen Stick haben wir viel benutzt, um die Fotos vom Handy auf den PC zu transferieren. Außerdem sind sie dreimal gespeichert, falls eines der Elektronikmedien mal den Geist aufgeben sollte.

 

buchstabensuppe-rezeptBuchstabensuppe

Jede Rucksackreise ist fast magisch an eine Magen-Darm-Umgewöhnung gebunden. Wenn es mal so sein sollte, dass das Wasser durch den Körper rauscht, kann man die verloren gegangenen Salze durchaus mit einer solchen Fertigsuppe wieder auf Vordermann bringen.

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Dosenkuchen

http://shop.conserva.de/de/33-dosenkuchen-einzeldosen

Perfekt für alle, die auf der Reise Geburtstag haben. Beziehungsweise für alle, die dem Geburtstaghabenden heimlich ein kleines Geschenk in den Rucksack schummeln wollen. Ein Stück Heimat auf der Reise schmeckt – besonders an Geburtstagen – köstlich.

 

msr-packtowl-ultralite-mikrofaserhandtuchMikrofaserhandtuch

Bergfreunde.de

Klein, fein, praktisch und völlig ausreichend. Diese Mikrofaserdinger trocknen zudem auch noch erstaunlich schnell. Ein 45x130cm-Tuch war für uns ausreichend.

 

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Rosa muss nicht unbedingt sein, geht aber zur Not auch.

Mininähzeug

Googlesuchergebnis

Meistens ist auch noch eine kleine Schere mit dabei. Man kann gar nicht sagen, wie praktisch eine solche Schere im Urlaub ist. Und Nähzeug kann man immer gebrauchen. Hier mal einen Riss flicken, hier mal ein Loch stopfen. Oder mit dem Garn einfach irgendwas zusammentüdeln.

Die kleinen Teile gibt es in jedem Outdoorausrüster oder in diesen 1€-Läden.

 

eqf1AxxAKMH47DeVnFIVka-30Rescue-Salbe

Apotheke

Gibt’s zur Not auch in der Apotheke um die Ecke. Man kann diese Salbe auf die Haut auftragen, was immer dort auch ist. Verbrennung, Prellung, Verstauchung, Schmerz etc.

 

ADA150N3Universalstecker

Googlesuchergebnis

So ein kleiner Multifunktionsstecker mit ein- und ausklappbaren Steckerelementen ist tatsächlich mal hier und mal da sehr hilfreich. Manche Stecker haben so viele Umsteckfunktionen, dass man sie in ganz Südostasien benutzen kann.